Martha Lea:
Seit meiner Kindheit habe ich mir einen Hund gewünscht. Leider war es damals nicht möglich diesen Wunsch zu erfüllen - über einen Goldhamster bin ich nicht hinaus gekommen.

Später konnte ich mir diesen Wunsch erfüllen. Während meiner Zeit in England bekam ich meinen ersten Labrador Butch geschenkt. Leider war Butch von Geburt an sehr schwächlich und musste mit sechs Monaten eingeschläfert werden, da seine Hüften bereits so kaputt waren.

Nach diesem traurigen Beginn dauerte es viele Jahre, bis ich wieder die Möglichkeit hatte einen Labbi zu halten.

Genutzt habe ich die Zeit, um Meerschweinchen und Wellensittiche zu züchten. Dann endlich konnten wir uns wieder einen Hund holen. Diesmal sollte alles viel besser laufen. Kim wurde nach langer Planung von einem VDH-Züchter geholt und entwickelte sich so, wie wir es uns erhofft hatten. Sie war der Beginn einer Labbi-Liebe, die meine ganze Familie erfasste.

Das war vor 20 Jahren. Inzwischen sind wir aus der Großstadt Münster auf`s Land gezogen, damit wir mehr Platz für unsere Hunde haben, denn natürlich konnte es nicht bei einem Labbi bleiben. Inzwischen lebe ich mit meiner Tochter und meinem Schwiegersohn mit fünf Hunden und zwei Katzen in Nottuln, einem Dorf am Fuße der Baumberge.

Sally Beermann:
Seit meinem 12. Lebensjahr lebe ich mit Hunden zusammen, und habe in der folgenden Zeit sehr viel über sie und von ihnen gelernt. 1989 bin ich mit meinem ersten eigenen Rüden Duke (Kildare Duke aus Lühlsbusch) in die BRH-Rettungshundestaffel Münsterland e.V. eingetreten. Hier haben Duke und ich als Team gearbeitet und auch gute Erfolge erzielt, bis er dann mit gut 12 Jahren in Rente ging.

Z.Zt. Arbeite ich mit meiner Hündin Emer (Kyna Emer aus Lühlsbusch) erfolgreich in unserer Staffel und bilde nun meine jüngste Hündin Franzi (Franzi aus Lühlsbusch) zum Rettungshund aus. Diese Arbeit macht uns allen sehr viel Spaß.

Im Jahr 1999 fiel bei uns im Hause unser 1. Wurf, welcher mich dazu bewegte, mit meiner Mutter zusammen Labradors zu züchten.

Seitdem haben wir gelegentlich Welpen. Erkundigen Sie sich einfach, wann mal wieder mit Babys zu rechnen ist.
Massenzüchter können und wollen wir nicht sein.